Es weihnachtet sehr

5 Fragen an … die Weihnachtsmänner und -frauen der Neuburger Weihnacht

Seit vielen Jahren prägen sie mit ihrem Engagement und ihrer Leidenschaft die „Neuburger Weihnacht“ und sorgen dafür, dass in der Stadt echte Festtagsstimmung aufkommt. Doch wann und wo erleben Angelika Burghart sowie Rita und Paul Heinzlmeir das Fest ganz persönlich? HALLO Neuburg hat nachgefragt.

DIE INTERVIEW-FRAGEN

❶ Wann ist bei dir der Zeitpunkt, wo du dich selbst auf Weihnachten freust?

❷ Ganz viel Deko in jedem Zimmer und ein dicht geschmückter Weihnachtsbaum – lieber ganz puristisch oder mit einer großen Tafel, wo jede und jeder etwas mitbringt: Wie gestaltest du persönlich dein Weihnachtsfest mit Familie oder Freunden?

❸ Was ist die liebste Weihnachtserinnerung aus deiner Kindheit?

❹ Eine Weihnachtskrippe, die von Generation zu Generation weiterwächst, das Weihnachtsoratorium von Bach, der „elf on a shelf“, ein selbst dekorierter Adventskranz oder Socken am Kamin – welches „Must-Have“ in der (Vor)-Weihnachtszeit darf bei dir nicht fehlen?


❺ Was ist während der „Neuburger Weihnacht“ dein ganz persönlicher Lieblingsmoment

Angelika Burghart, Stadt Neuburg –
Organisationsmultitalent der Neuburger Weihnacht

❶ Wenn in der Christmesse in St. Peter die ersten Takte der Pastoralmesse von Kemper erklingen und ich im Kirchenchor singen darf. Der ganze Stress im Advent ist vergessen – die Weihnachtszeit beginnt.

❷ Trotz Weihnachtsmarkt und Adventsausstellung gibt es bei mir viel Weihnachtsdeko. Ohne Weihnachtsdeko geht es gar nicht – in jedem Raum. Drinnen wie draußen. Und der festlich geschmückte Tannenbaum darf auch nicht fehlen. Ich freue mich jedes Jahr aufs Neue, wenn ich meinen wunderbaren Weihnachtsschmuck aufhängen darf. Ich habe viele Teile geschenkt bekommen oder es hängen Erinnerungen daran. Das Weihnachtsfest gestaltet sich dann im Familienkreis mit Essen, Singen und Geschichten.

❸ Das Warten aufs Christkind. Nach dem Essen wurden mein Bruder und ich nach oben geschickt und erst wenn die Kerzen am Christbaum angezündet waren und das Glöckchen erklang, durften wir kommen. Wir waren immer sehr aufgeregt, was uns das Christkind bringt. Aber erst wurde gesungen, eine Weihnachtsgeschichte vorgelesen und dann gab es die Geschenke.

❹ Der Auftritt mit dem Chor Leuchtfeuer auf dem Weihnachtsmarkt und den Film „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ anschauen.

❺ Zum einen, wenn die Kindergärten die Tannenbäume in der Markthalle mit dem zum Thema der Adventsausstellung passenden Schmuck behängen. Jeder Baum ist anders und jeder Baum ist wunderschön. Und die Kinder haben dabei so viel Freude. Und dann natürlich, wenn ich nach der Eröffnung nach Hause gehe und unsere wunderschöne Weihnachtsbeleuchtung auf dem Schrannenplatz und in der Stadt sehe.

Paul und Rita Heinzlmeir
Paul und Rita Heinzlmeir

Rita und Paul Heinzlmeir,
seit den Anfängen des Neuburger Weihnachtsmarktes zuständig für die mit Liebe zubereiteten deftigen Schmankerl

❶ Wenn der vorweihnachtliche Stress am letzten Tag abfällt. Der Weihnachtsbaum geschmückt und unsere Krippe aufgebaut ist. Und natürlich, wenn unsere Familie zusammensitzt und die Enkelkinder ihre Geschenke auspacken.

❷ Am Heiligen Abend sind wir meistens bei einem unserer Söhne eingeladen, und am ersten Feiertag sind alle bei uns zum Weihnachtsessen. Der zweite Feiertag gehört uns ganz allein.

Unser Baum hat jedes Jahr eine wechselnde Farbe. Einmal bestimmt die Frau und ein Jahr darauf bestimmt der Mann die Farbe der Kugeln.

❸ Zu unserer Zeit lief das Weihnachtsfest noch sehr puristisch ab. Aber die Weihnachtsgans musste sein. Die hat meine Mutter sehr gut gemacht. (Paul)

Wir waren 4 Kinder und das Geld war knapp. Aber jeder bekam natürlich ein Geschenk. Ich hatte keine Großeltern mehr. Also blieb die Familie unter sich. (Rita)

❹ Die Weihnachtskrippe wird schon in der Adventszeit aufgebaut. Das macht Paul sehr gut. Jeden Abend nach getaner Arbeit auf dem Weihnachtsmarkt wird eine Kerze angezündet. Bei uns ist halt die Adventszeit die intensivste Zeit an Arbeit. Da bleibt leider nicht viel für Stimmung übrig. Aber auf dem Schrannenplatz läuft ja den ganzen Tag Weihnachtsmusik.

❺ Der schönste Moment für uns ist der letzte Tag am Weihnachtsmarkt. Wenn das Lied „Stille Nacht“ gesungen wird und wenn alles gut gegangen ist, ohne größere Probleme. Und das Wetter einigermaßen mitgespielt hat. Und natürlich, wenn alle gesund sind.