FernBlick auf Neuburg

Sehnsucht und Heimatgefühl in Worte gefasst – vielen Dank an unsere Leserin Rebecca Rosetti

Neuburg an der Donau – eine Stadt der Renaissance, eine Stadt der Kultur, eine Stadt, die damals wie heute „mit der Zeit“ geht. Hier schreibt ein weltoffenes Bürgertum selbstbewusst Stadtgeschichte, das dankbar und auch ein bisschen stolz auf seine Vergangenheit blickt.
Aber Neuburg ist noch viel mehr: Die charmante Innenstadt am Fuße der historischen Altstadt lädt ganz besonders zum Bummeln, Einkaufen und Verweilen ein. Kultur und Geschichte, Freizeit und Sport, Gastronomie und Shopping lassen sich so ideal verbinden.
Nicht nur die Einheimischen fühlen sich in Neuburg zuhause. Längst haben auch die Zugereisten Heimatgefühle für die Ottheinrichstadt entwickelt. Der einzigartigen „DNA“ unserer Stadt haben wir mit „Neuburg ist schön – damals und heute“ ganz bewusst in HALLO Neuburg eine feste redaktionelle Rubrik gewidmet.
Erstmals in dieser HALLO Neuburg-Ausgabe bekommt „Neuburg ist schön“ eine regelmäßige Ergänzung. Der „FernBlick auf Neuburg“ ist ebenfalls eine Liebeserklärung an unsere Heimat – aber sie kommt von jemandem, der zwar hier aufgewachsen ist – aber schon länger woanders lebt. Oder von jemandem, der Neuburg „der Liebe wegen“ oder aufgrund eines beruflichen Umstands kennengelernt hat.
Wir freuen uns über jede und jeden, der Lust hat, mit einem Beitrag den „FernBlick auf Neuburg“ aus der eigenen Perspektive zu erzählen. Kontaktiert uns unter
redaktion@hallo-neuburg.de

Rebecca Rosetti und die „Fügungen des Universums“

Was Rebecca Rosetti mit Neuburg verbindet, erzählt sie uns in ihren eigenen Worten: „Ich bin nach 25 Jahren Abwesenheit durch Studium, Berufs- und Privatleben in Duisburg und Düsseldorf vor ein paar Monaten wieder zurück in meine Heimatstadt gezogen. Auch wenn ich es mir sehr lange nicht vorstellen konnte, wieder hier zu leben, so bin ich froh, dass es durch verschiedene Umstände und „Fügungen des Universums“ nun dazu gekommen ist.
Ich habe wieder neu zu schätzen gelernt, wie schön das Kleinstadt-Leben sein kann. Es ist gemütlich, überschaubar und hat doch so viel zu bieten, vor allem in den Sommermonaten.
Für so eine kleine Stadt, finde ich es bemerkenswert, was hier alles auf die Beine gestellt wird und wie groß das ehrenamtliche Engagement ist, ohne das vieles bestimmt nicht möglich wäre. Bei vielen kleinen Erlebnissen, sei es bei „Più präsentiert“ im Museumsgarten oder bei den Feuerwehr- oder Schützenfesten in den umliegenden Dörfern, helfen alle Generationen an Ehrenamtlichen zusammen, von Klein bis Groß, um zusammen eine schöne Zeit für alle zu schaffen. So etwas habe ich in der Großstadt vermisst, und es ist mir erst jetzt wieder bewusst geworden, dass mir diese Gemeinschaft, die über den Freundeskreis hinausgeht, gefehlt hat.
Zu dieser Erkenntnis beigetragen haben auch die Besuche von Freunden aus Düsseldorf, mit denen ich gemeinsam meine Heimatstadt nun wieder neu entdeckt habe. Alle waren begeistert! Auch durch ihre Augen und gemeinsame Erlebnisse und Gespräche habe ich gesehen, wie stolz die Neuburger auf ihre Stadt sind und sich Mühe geben, das Alte zu bewahren und zu pflegen, aber auch durch neue Impulse, Aktionen und Ideen mit der Zeit zu gehen und es modern und attraktiv zu gestalten.
Als ich meine erste Ausgabe der „Hallo Neuburg“ im April im Briefkasten hatte, habe ich sie mit Begeisterung gelesen und bei jeder Gelegenheit angepriesen, was das für ein tolles Magazin ist. Auch wenn ich 25 Jahre weg war, sind auch in dieser Ausgabe wieder Geschichten oder Plätze benannt, mit denen ich etwas verbinde. Es ist meine Heimat! Im Herzen war sie immer da, aber es brauchte für mich auch die Zeit auszuziehen, Neues zu erleben, Erfahrungen zu machen, zu wachsen, um jetzt die „Beschaulichkeit“ und Schönheit dieser Heimat wieder voll genießen und leben zu können.
Ich danke euch für dieses großartige Magazin, das mich auf dem Weg begleitet, wieder meinen „Platz“ zu finden, sei es mit Veranstaltungstipps, Ausflügen oder auch der Inspiration durch Andere, wo ich meinen Beitrag für die Gemeinschaft in Zukunft leisten könnte.
Ich freue mich schon auf die nächste Ausgabe und macht weiter so!
Rebecca Rosetti