Die Sonne scheint, die Luft ist angenehm warm, und wir erweitern unser Zuhause um ein paar Räume: die Terrasse, den Balkon, den Garten und, wer all das nicht hat, geht eben in den Park. Seit ein paar Jahren gilt es als Trend, sein grünes Fleckchen noch lebenswerter zu machen als es im Sonnenschein ohnehin schon ist. Man macht es sich noch bequemer, noch schöner und noch flexibler – beim Sitzen, Liegen, Chillen und Grillen. Hier sind ein paar Ideen für euren Lieblings-Sonnenort nach dem Motto „draußen wohnen wie drinnen“.
Die meisten Trends sind langlebig
Ein paar Jahre lang bauen sie sich auf und dann wieder ab. Deswegen darf es euch nicht wundern, wenn Experten erneut sagen: Heuer ist eine Garten- und Balkoneinrichtung im Trend, die wirkt und sich anfühlt wie die Einrichtung eures Wohn- und Esszimmers. Inzwischen gehört dazu weit mehr als nur ein bequemes Sofa und ein schicker Esstisch mit Lounge-Sesseln. Viele Möbelhersteller haben schon in den vergangenen zwei Jahren ihre Kollektionen um Kommoden, Ohrensessel und Schaukelstühle für draußen erweitert. Es gibt witterungsbeständige Beistell- und Couchtische, Hocker und Ottomanen, Servierwagen und mobile Leuchten, sogar Raumtrenner und Teppiche für das Outdoor-Wohnzimmer.
Das Besondere ist ihre Flexibilität: Sie dienen überall als Sitzgelegenheit oder einfach dazu, auf dem Sofa sitzend auch noch die Füße hochlegen zu können.
Selbst die Details stimmen inzwischen
Mussten Garten-, Balkon- und Terrassenmöbel vor ein paar Jahren erst einen großen Entwicklungssprung machen, um optisch und ergonomisch auf das Niveau der Einrichtung für das Haus zu kommen, laufen die Entwicklungen jetzt im Gleichklang. Vor allem, da immer mehr Inneneinrichter neuerdings auch Gartenmöbel entwerfen und produzieren – seit 2022 etwa Rolf Benz und W. Schillig Polstermöbelwerke. Die Outdoor-Möbel stehen selbst in den kleinen Details und Raffinessen ihren Kollegen im Wohnzimmer in nichts nach. Sofas und Bänke mit weichen Polstern sind justierbar. Ein Beispiel dafür sind die Loungemöbel der Serie Ocean Skid von Kettler: Die Lehne lässt sich so abwinkeln, dass sie zum Kopfteil wird, wenn man das Sofa auch als Sonnenliege oder einfach einmal zum Mittagsschlaf nutzen möchte.
Schlanke Optik und viel Flexibilität
Die Draußen-Möbel übernehmen auch im Detail die Trends der Drinnen-Möbel. Zunehmend finden hier wie dort modulare Einheiten Interesse, die sich flexibel an den jeweiligen Standort anpassen lassen. Die Kissen wirken dank eines Stützsystems wie Lehnen. Und auch optisch gibt es Überschneidungen: Genauso wie im Wohnzimmer dominiert bei den
Outdoor-Möbeln gerade eine eher leichte Optik. Die Gestelle sind oft luftig aus Aluminium oder wetterbeständigem Geflecht gestaltet und mit bequemen Kissen bestückt.
Ob klein oder groß, schlicht oder luxuriös – wer draußen wohnt wie drinnen, macht sich den Sommer noch ein bisschen schöner, entspannter und gemütlicher.