Der Frühling ist da, aber der Frühjahrsputz soll noch erledigt werden? Bevor es losgeht, kann es dann gerade bei größeren Wohnungen oder Häusern sinnvoll sein, sich eine Liste zu machen. Darauf kommen diejenigen Zimmer und Bereiche, die man tatsächlich reinigen möchte. Das empfiehlt die DIY Academy in Köln. Dann die einzelnen Räume nach Priorität ordnen. Das Schlafzimmer etwa muss erst am Abend fertig sein, die Küche aber bestenfalls, wenn man Essen zubereiten möchte.
Reinigungshelfer sind das A und O
Pausen und Puffer erhöhen die Motivation. Ganz wichtig sind die kleinen und großen Helfer. Ist alles benötigte Putzzeug im Haus – Reinigungsmittel wie Allzweckreiniger und Glasreiniger sind ein Muss.
Gibt es im eigenen Zuhause Teppichböden, vertragen die meist eine gründlichere Behandlung – etwa mit einer speziellen Teppichreinigungsmaschine. Die Geräte können oft ausgeliehen werden, etwa im Baumarkt. Parkettboden benötigt je nach Vorbehandlung vielleicht etwas Öl oder Wachs, um wieder schön auszusehen.
Und manche Putzhelfer lassen sich vor dem Frühjahrsputz auch selbst herstellen. Scheuerpaste für den Backofen etwa. Die Verbraucherzentrale Hessen empfiehlt dafür auf ihrer Webseite einen Esslöffel Natron mit einem Esslöffel Wasser zu verrühren. Die Masse gibt man dann auf die schmutzigen Stellen im Ofen und lässt sie einwirken. Anschließend mit einem nassen Lappen abwischen.
Auch Kalkentferner lässt sich aus 60 Millilitern Essig, 30 Millilitern Wasser und – je nach Geruchsvorliebe – ätherischen Ölen mischen. Doch Vorsicht: Essig eignet sich nicht für Natursteinböden, -fliesen und Kunststoffe und kann auch Silikonfugen angreifen, warnt die Verbraucherzentrale Hessen. Dort lieber direkt Zitronensäure oder den Saft einer Zitrone verwenden, mit einem trockenen Tuch nachwischen und mit Wasser abspülen.
Die große Freiheit nicht vergessen
Aufräumen bedeutet nicht nur „sauber machen“. Sondern auch reinigen und loslassen. Vieles hat sich in den letzten Monaten angesammelt, das jetzt nicht mehr gebraucht wird. Das nicht so oft gebraucht wird. Oder das längst nicht mehr funktioniert.
Manche ehemaligen Lieblingsstücke haben sich abgenutzt – oder der persönliche Stil hat sich geändert. Deshalb: Geht den Frühjahrsputz auch ganz bewusst mit einem Gefühl der inneren Freiheit an. Schaut euch um: Was befindet sich in den prall vollen Schubladen, warum sind die Schränke eigentlich so unübersichtlich?
UND: Es gibt immer mehr Secondhand Geschäfte oder Flohmärkte, wo sich andere über das freuen, was in eurem Leben keinen Platz mehr benötigt, aber immer noch gut erhalten ist. Macht anderen damit eine Freude. Geben und nehmen ist immer ein Kreislauf …